17. März 2008

Neues trimodales Terminal im Beatrixhafen in Maastricht

Steel Logistics Europe B.V., ein hundertprozentiges Tochterunternehmen von Schavemaker Logistics en Transport B.V., hat die Bauarbeiten für ein trimodales Terminal im Beatrixhafen in Maastricht aufgenommen.

Das neue trimodale Terminal mit einer Lagerfläche von 12.000 m² wird direkt am Juliana-Kanal entstehen, und wird nicht nur über Straßenverkehr und Binnenschifffahrt erreichbar sein, sondern auch an ein öffentliches Schienenterminal angeschlossen werden. Dabei wird die vorhandene ProRail-Bahnlinie Beatrixhaven genutzt, die eine direkte Anbindung an die Nord-Süd-Achse bietet.

S.L.E. ist seit 2006 mit einem modernen Terminal ( 8.000 m²) vor Ort an der Ankerkade - Beatrixhafen anwesend, und arbeitet auf vollen Touren. Dieses über zwei Modi verfügende Terminal (Straßenverkehr und Binnenschifffahrt) arbeitet an der Kapazitätsgrenze. S.L.E. ist als Logistik-Dienstleister in Kettenregie in Sachen Stahl tätig. Dieses Konzept wird von den Kunden sehr gut angenommen, so dass eine Erweiterung notwendig wurde.

Mit diesem zweiten Terminal wird S.L.E. ab 2008 noch besser in der Lage sein, die Wünsche seiner Kunden zu erfüllen. Wibo Feijen, Geschäftsführer von S.L.E.: "Stahl lässt sich hervorragend über die Schiene transportieren. Der Autobahnverkehr nimmt immer mehr zu, während LKW sowieso eine geringere Transportkapazität aufweisen. Der große Vorteil im Vergleich zum Wassertransport besteht darin, dass die Bahn um einiges schneller ist. Mit der Erweiterung und dem Anschluss an das Schienennetz kann mehr transportiert werden, während weniger Lastwagen auf den Straßen unterwegs sind. Dadurch wird unser Transport entsprechend umweltfreundlicher."


Pressebericht 10. Dezember 2007

Schavemaker kauft Railterminal Wroclaw, Polen

Die polnische Niederlassung Schavemaker-Logistik und Transport aus Beverwijk, Niederlande hat am 7.Dezember 2007 ein Railterminal von Prokont in Katy Wroclawskie am Rande von Wroclaw übernommen. Das öffentliche 5 Hektar große Railterminal fertigt wöchentlich Züge mit Seecontainern aus Rotterdam, Hamburg und Gdynia/Gdansk ab.

Bald wird mit dem Bau eines 4000 qm großen multimodalen Warenhauses begonnen. Dort können mit Stahlrollen beladene Güterzüge einfahren und mit Hebebühnen entladen werden. Der Transport von Stahl ist besonders für den Schienenverkehr geeignet. Auf dem Schienenweg kann bedeutend mehr Fracht transportiert werden als auf der Straße. Ein erheblicher Nachteil bei LKW-Transporten sind die immer höher steigenden Treibstoffkosten, überfüllte Straßen und Mangel an Fernfahrern europaweit. Schavemaker ist der größte Stahlspediteur Hollands. Er bietet seinen Auftraggebern Frachttransport und Bahntransport an. Schavemaker besitzt bereits in Maastricht ein gleiches multimodales Warenhaus und möchte zwischen beiden Niederlassungen Züge fahren lassen.

Wroclaw ist die größte und schnellstwachsende Stadt Polens. Sie liegt an einem strategisch sehr günstigen Ort. Nahe Tschechien (40 Kilometer bis zur Grenze), 300 Kilometer von Prag und auf der Transportroute in die Slovakei. Viele wichtige europäische Transportwege kommen hier zusammen. Sowie die Linien Paris, München und Madrid nach Warschau oder Moskau.

Das neu bezogene Büro der polnischen Niederlassung Schavemaker liegt 900 m vom neuen Railwailterminal entfernt. Es stehen 4.400 qm Lagerplatz zur Verfügung. Schavemaker ist seit 2004 in Polen aktiv. Die Niederlassung ist eine wichtige Drehscheibe im europäischen Güterverkehr mit der Ausdehnung auf die Schiene. Der Anteil der Schwertransporte wird erheblich zunehmen. Man rechnet mit einem Personal -Zuwachs von bis zu 160 Mitarbeitern.

 
SCHAVEMAKER GROEP, Lijndenweg 17, 1948 ND Beverwijk, The Netherlands
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